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Tipps zur Verlegung von Pflastersteinen

17/01/2014

Tipps zur Verlegung von Pflastersteinen:

1. Sorgen Sie zuerst für einen guten Untergrund oder ein Fundament

Das können Sie anhand von zwei wichtigen Fragen ermitteln:

- Welche Stärke hat mein vorhandener Untergrund?

Ein schwacher Untergrund benötigt beispielsweise ein schwereres oder stärkeres Fundament.

- Wofür wird mein Belag verwendet?

Für eine Auffahrt benötigen Sie einen stärkeren Untergrund als für einen Gartenweg. So benötigen Sie für eine Auffahrt eine harte Unterbettung, beispielsweise aus Steinschutt. Für einen kleinen Gartenweg ist zumeist eine mindestens 150 mm starke Schicht aus Straßensand ausreichend. Straßensand hat eine etwas gröbere Körnung als herkömmlicher Füllsand. Am besten entscheiden Sie sich für Straßensand mit einem geringen Kalkgehalt, denn auf diese Weise lässt sich eine weiße Färbung der Pflastersteine verhindern. Auf diesen Straßensand können Sie eine maximal 50 mm starke Schicht aus Brechsand (grober Sand) aufschütten, was ebenfalls für einen stabileren Untergrund sorgt.

2. Den richtigen Pflasterstein wählen

3. Wählen Sie den passenden Verlegeverband

Ein Belag aus Pflastersteinen erhält seine Stabilität und seinen ästhetischen Wert durch die Art und Weise, wie die Steine zueinander angeordnet werden. Je nach Steinformat sind unterschiedliche Verbände möglich. Die Anforderungen, die an eine Terrasse oder einen Gartenweg gestellt werden, sind natürlich wesentlich geringer als bei einer öffentlichen Straße, aber eine von einem Auto befahrene Auffahrt und ein von Fahrrädern befahrener Weg erfordern ebenfalls einen stabilen Verlegeverband. Beispiele für einen stabilen Verlegeverband sind der Fischgrät- und der Ellenbogenverband. Für Gartenwege und Terrassen sind auch ein Halbsteinverband und diagonaler Verband geeignet. Bei der Verlegung der Pflastersteine ist es auch wichtig, für einen guten Randabschluss zu sorgen. Dadurch lässt sich verhindern, dass sich die Pflastersteine verschieben.

4. Fugen Sie die Pflastersteine aus

Wenn die Pflastersteine verlegt sind, müssen sie ausgefugt werden. Dazu verwenden Sie vorzugsweise Brechsand oder Basaltsplitt. Brechsand ist ein grober, geriffelter Sand, der für eine stabile Fuge sorgt. Basaltsplitt hat eine Körnung von 1 bis 3 mm. Darauf kann sich Unkraut nicht so schnell ausbreiten. Der Sand oder Splitt muss sorgfältig in die Fugen gekehrt werden. Anschließend sollten Sie das Pflaster mit einem Besen abkehren und mit einer Rüttelplatte abziehen. Diese sollte mit einer Rüttelunterlage aus Teflon oder Gummi versehen werden, um eventuelle Beschädigungen der Pflastersteine zu verhindern. Anschließend fugen Sie erneut aus, bis die Fuge maximal gefüllt ist, und bürsten die Pflastersteine ab.

5. Keine Pflege erforderlich

Pflasterungen mit den richtigen Pflastersteinen an der richtigen Stelle erfordern bei guter Verarbeitung kaum Pflege. HUWA-Pflastersteine sind beständig gegen Witterungseinflüsse, z. B. Frost, und unempfindlich gegen Chemikalien, Öl, Benzin und Streusalz. Wenn Sie die Pflastersteine dennoch reinigen möchten, raten wir davon ab, einen Hochdruckreiniger zu verwenden. Sie können Sie jedoch abbürsten. Verwenden Sie dazu am besten einen Besen mit weichen Borsten. Eine eventuelle weiße Färbung können Sie entfernen, indem Sie die Steine mit Wasser schrubben. 

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