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Vandersanden Group spielt die Hauptrolle im Shakespeare Theatre (Gdansk, PL)

08/07/2013

1991 hatte die Stiftung Theatrum Gedanense die Idee zur Rekonstruktion des elisabethanischen Theatergebäudes aus dem 17. Jahrhundert. Die von Prinz Charles von Wales geleitete Stiftung wollte damit die Kultur in Gdansk zu neuem Leben erwecken. Nach einem internationalen Wettbewerb 2004 entschied sich die Stiftung aus 40 eingereichten Vorschlägen für das Konzept des italienischen Architekten Renato Rizzi. Ausschlaggebend für den Zuschlag war sein innovativer Ansatz bei der Rekonstruktion historischer Gebäude. Teile des Theatergebäudes aus dem 17. Jahrhundert, in Kombination mit einem modernen Stil, zeichnen das Interieur und die spezifische räumliche Beziehung zwischen der Bühne und dem Publikum aus. Der CEO des Shakespeare Theatre, Jerzy Limon, beschreibt das Projekt wie folgt: „Der Architekt hat eine architektonische Schatzkammer geschaffen, deren Deckel geöffnet werden kann. An der Innenseite wurde die delikate elisabethanische Holzeinrichtung beibehalten. Wenn der Deckel geöffnet ist, kann die Vorstellung im Tageslicht erfolgen. Ansonsten wird Kunstlicht verwendet.“

Als Verblender wurde Morvan gewählt, der perfekt das Konzept des gesamten Projekts wiedergibt. Ziegel sind ein bekanntes, zeitloses und seit Jahrhunderten verwendetes Material, das sehr gut für die historischen Gebäude von Gdansk geeignet ist. Die schwarze Farbe symbolisiert die Robustheit und Dauerhaftigkeit. Rund um das Theater werden HUWA-Pflastersteine, auch in der Farbe Morvan, verlegt.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen von Infrastruktur und Umwelt. Im Juli 2014 wird das neue Shakespeare Theatre eröffnet.